1. Ausrichtung und Nutzungszeit
Wann sitzen Sie auf der Terrasse? Südsonne, seitliche Morgensonne und tiefe Abendsonne verlangen unterschiedliche Beschattung. Die Antwort beeinflusst Größe und mögliche Ergänzungen.
2. Breite und Ausfall
Die Markise sollte den gewünschten Aufenthaltsbereich beschatten. Die nutzbare Schattenfläche verändert sich mit dem Sonnenstand und entspricht nicht zu jeder Zeit der Tuchfläche.
3. Fassade und Befestigung
Eine tragfähige, passende Befestigung ist unverzichtbar. Wandmaterial und Dämmung müssen vor der Auswahl der Montageart bekannt sein.
4. Tuch und Farbe
Vergleichen Sie Muster im passenden Licht. Farbton, Transparenz und Lichtwirkung unter der Markise gehören genauso zur Entscheidung wie die Gestellfarbe.
5. Bedienung und Ausstattung
Motor, Funk, Beleuchtung oder Volant-Rollo bieten je nach Modell zusätzlichen Komfort. Wählen Sie die Funktionen, die Sie tatsächlich nutzen werden.
6. Wettergrenzen und Pflege
Klären Sie die Herstellerhinweise zu Wind, Regen und Wartung. Eine Markise ist ein beweglicher Sonnenschutz und kein pauschaler Ersatz für ein festes Dach.

Breite und Ausfall sind nicht gleich Schattenfläche
Die Breite beschreibt die seitliche Ausdehnung der Markise; der Ausfall die Ausladung in Richtung Terrasse. Wo der Schatten tatsächlich ankommt, verändert sich mit Sonnenstand und Ausrichtung. Ein Sitzplatz kann morgens gut geschützt sein und am späten Nachmittag trotzdem Sonne bekommen.
Beobachten Sie Ihre Terrasse deshalb zu den bevorzugten Nutzungszeiten. Notieren Sie, aus welcher Richtung Blendung entsteht und welche Plätze besonders wichtig sind. Diese Beobachtung hilft bei der Auswahl der Maße und bei der Frage, ob ein ergänzendes Volant-Rollo oder seitlicher Sonnenschutz sinnvoll ist.
Kassettenmarkise und Architektur gemeinsam betrachten
Bei einer Kassettenmarkise wird das eingefahrene Tuch vom Gehäuse umschlossen. Form, Größe und Gestellfarbe bestimmen, wie auffällig die Anlage an der Fassade wirkt. Vergleichen Sie die Bauform im Zusammenhang mit Fenstern, Dachkanten und vorhandenen Fassadenlinien.
Terruda führt WAREMA-Terrassenmarkisen. Welches Modell passt, richtet sich nach der benötigten Ausführung und den Möglichkeiten vor Ort. Lassen Sie sich verfügbare Maße, Bedienoptionen und Zubehör für das konkrete Modell bestätigen, statt Ausstattungen unterschiedlicher Modelle miteinander zu vermischen.
Welche Angaben braucht die Markisenberatung?
Für eine erste Einschätzung helfen Fotos der gesamten Fassade und eine Aufnahme des geplanten Montagebereichs. Ergänzen Sie ungefähre Breite und Ausfall sowie Angaben zu vorhandener Dämmung, Fenstern, Türen und einer möglichen Stromversorgung. Eine erste Anfrage ersetzt noch keine Prüfung der Befestigung.
Im Gespräch sollten Sie außerdem Ihre bevorzugte Bedienung nennen: Soll die Anlage per Schalter, Funk oder in einem vorhandenen System bedient werden? Welche Optionen miteinander funktionieren, hängt vom Produkt und der gewählten Ausstattung ab. Ein klares Angebot benennt diese Komponenten einzeln.
Pflege und Wettergrenzen von Anfang an verstehen
Eine Markise bleibt ein bewegliches Sonnenschutzprodukt. Lassen Sie sich die zulässige Nutzung bei Wind und Niederschlag sowie das Verhalten möglicher Sensoren erklären. Die Grenzen sind modell- und einbauspezifisch; allgemeine Windwerte sollten nicht ungeprüft auf Ihre Anlage übertragen werden.
Zur Pflege gehört ein schonender Umgang mit dem Tuch. WAREMA empfiehlt eine geeignete milde Reinigung und gründliches Trocknen vor dem Einfahren nach der Reinigung. Beachten Sie die konkrete Pflegeanleitung Ihres Modells und lassen Sie Funktionsstörungen fachlich prüfen, statt Einstellungen auf Verdacht zu verändern.
Häufige Fragen
Wie frage ich eine Terrassenmarkise bei Terruda an?
Nutzen Sie das Markisenformular auf der Kontaktseite. Angaben zu Breite, Ausfall und Ihren Ausstattungswünschen helfen uns bei der Beratung.
Kann ein Windsensor die Anlage unbeaufsichtigt sicher machen?
Ein Sensor unterstützt die Bedienung. Er ersetzt weder die Bedienungsanleitung noch die Beachtung der zulässigen Einsatzbedingungen.
